Peter Rösel Peter Rösel fata Morgana  

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  Peter Rösel, "Koffer 1 / Reisealtar 1 ", 2000-2004, Installationsansicht des Objekts mit 9 Bildern des "Fata Morgana
Painting Projects" in einem zusammenfaltbaren Sperrholzkoffer, 71 x 845 x 51 cm, Dörrie * Priess Galerie Hamburg 2004
 
     

Peter Rösel Bild
Peter Rösel
22° 38.69 S 014° 32.29 E 006°, 2004
Öl auf Baumwolle, 77x 51 cm

 
 

Peter Rösel Pflanze
Anthurie, 2004
Pflanze aus Uniformstoff
ca. 40 x 40 x 40 cm

 

Der Künstler Peter Rösel geht in die Wüste Namibias und malt Landschaften zwischen Trugbild und Wirklichkeit.
Die Landschaftsbilder fügt er zusammen zu einem leporelloartigem "Reisealtar". Dieser kann variabel auf den
Raum bezogen aufgestellt werden. Oder er wird zusammengefaltet, so dass sich dann eine Art Überseekoffer ergibt.

Die Einzelbilder basieren auf Seherlebnissen Rösels in der Wüste Namibias. Dort entstand erstmals die Idee, eine
Fata Morgana zu malen, also eine Landschaft, die nur an diesem Ort und in diesem Moment (und vielleicht auch nur
im Kopf des Künstlers) entsteht und wieder verschwindet.

Im aktuellen Diskurs über die virtuelle Realität taucht der Begriff der Fata Morgana auch wieder auf. "Die beschriebenen
Fata Morganen entstammten aber nur einer bestimmten Art von Literatur (Laurence von Arabien etc.) und Hollywoodfilmen.
Ich wurde neugierig auf die wirklichen Fata Morganen und machte mich auf die Suche", beschreibt Rösel seine Vorgehensweise.

Das "Fata Morgana Painting Project" ist eine Werkgruppe des Künstlers. Die Fata Morgana steht bei Peter Rösel u.a.
"für eine phantasierte und konstruierte Realität. Ich suche aber nach den wirklichen Fata Morganen. Dennoch bedeutet
'Bilder malen' natürlich immer auch die Konstruktion und Inszenierung von Wirklichkeit".

 
 
Peter Rösel
Peter Rösel, 22°03.07S 14°16.54E-HDG55°,
aus "Fata Morgana Painting Project", 2008, Öl auf Baumwolle, 50 x 70 cm
 
Die neuen Bilder Rösels beziehen sich auf Gebirgsmotive. Diese werden erstmals im September 2014 in der
Holger Priess * Galerie > in Hamburg ausgestellt werden.

Rösel spielt also wieder mit den Aspekten "klassischer" Kunsttechniken und traditioneller Genres, hier das
Landschaftsbild, und produziert so erneut Kunstwerke mit Widerhaken.

Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde Peter Rösel übrigends mit seinem Zyklus textiler Pflanzenskulpturen
aus verschiedenen Uniformstoffen, deren Installation im Frankfurter Museum für Moderne Kunst Aufmerksamkeit
erregte. Immer aber geht es in der Arbeit von Peter Rösel um das "Abbilden" und das "Täuschen" des Auges,
das "Sehen" des Betrachters und seine Projektion von "Bildern" und um das „Kunst machen“ überhaupt.

Peter Rösel Schneelandschaft
Peter Rösel, 46°58.67N-10°22.53E-HDG112°, 2014, Öl auf Baumwolle, 60 x 100 cm
 

letztes Bau-Projekt:
Spin 1/y, permanente Installation im CRDT Dresden





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